Landluft schnuppern beim Sonnentor Bio-Kräuterbauern

Was das Bio-Herz höher schlagen lässt

Der Wetterbericht verspricht wieder heiße Temperaturen und Fenchel & Co. warten darauf vom Unkraut befreit zu werden. Es heißt somit wieder raus aufs Feld. Es wird wieder geschert und geschwitzt, um die beste Bioqualität zu genießen und ich darf im Laufe des Tages entdecken, welche tollen Bio-Produkte Maria und Andi in ihrem Bio-Paradies zaubern.

Vom Frühstück gestärkt geht es gemeinsam mit Maria raus aufs Feld. Wieder mit Hacke bewaffnet wird diesmal mit ein paar Helfern dem Unkraut im Fenchelfeld der Kampf angesagt. Eine Reihe ist noch im Schatten und ich freue mich, denn die Sonne heizt bereits in voller Pracht vom Himmel, doch im Schatten wimmelt es vor Bremsen und Gelsen. Die Arbeitsbedingungen auf dem Feld. Es macht trotzdem Spaß, da man das schöne Ergebnis sieht, wenn man in der Reihe zurückblickt und vor allem weiß, dass auf diese Weise die Pflanzen und auch der Boden nicht mit Chemikalien verseucht werden und man eines Tages ein Produkt genießen darf, so wie es die Natur vorgesehen hat.

Kümmel, Anis, Fenchel, Sojabohnen, Bockshorn, Amaranth, Kartoffeln, Karotten, Erbsen, Zwiebel, Knoblauch, Kirschen, Maulbeeren, Erdbeeren und, und, und… Es ist ein kleiner Auszug dessen, was auf den Feldern bzw. im Garten der Familie Schmidt zu finden ist – und das alles Bio! Natur pur! Wie hervorragend diese Früchte der Erde schmecken, hat uns Maria heute wieder beim Mittagessen bewiesen. Es schmeckte wieder himmlisch!

Am Abend darf ich dabei sein als Maria die Kühe, die beim Bauernhof von Andis Eltern (wo früher auch Maria und Andi mit ihren Kindern noch wohnten) zu finden sind, füttert. Dort zeigt mir Maria auch den charmanten Bio-Laden, den sie betreiben und welcher mein Bio-Herz um einiges höher schlagen lässt. Die Freude ist riesengroß als Maria mir die Maschine zeigt, mit der man Haferflocken selbst machen kann und sie mir dann auch auf die Schnelle ein paar Haferflocken zaubert, welche ich morgen beim Frühstück genießen werde. Ich liebe nämlich Haferflocken. Apropos, heute Früh durfte ich einen von Maria selbst gemachten Käse frühstücken, welcher köstlich schmeckte.

In einem alten und schön kühlen Keller, dessen Zugang zwei urige und große Schlüssel ermöglichen, findet sich der Kartoffel-Lager, wo am Abend Nachschub für die nächsten Tage geholt wird, denn die heurigen Kartoffeln brauchen noch ein bisschen. Das haben wir sodann mit Maria am Feld überprüft.

Die Familie Schmidt ist Selbstversorger und alles, was bei ihr am Tisch kommt, kommt vom eigenen Feld bzw. Garten. Ich bin am Ende des Tages begeistert mit welcher Liebe und Leidenschaft Maria und Andi köstliche Bio-Produkte zaubern und somit jedes Bio-Herz um einiges höher schlagen lassen. Ich fühle mich hier im Bio-Paradies!

Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang falle ich müde und glücklich ins Bett…


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