Landluft schnuppern beim Sonnentor Bio-Kräuterbauern

Ran an's eingemachte...

Der erste ganze Tag bei der Familie Grünauer …  ist wie im Flug vergangen!

Nachdem ich den ganzen Montag bei „Sonnentor“ in Sprögnitz verbracht habe und am Dienstag Vormittag auch noch das Glück hatte, dass mich Johannes Gutmann zusammen mit einer ganz lieben deutschen Bio-Familie (mit eigenem Biohof und Bauernladen) auf eine Bauerntour durchs Waldviertel mitgenommen hat, bin ich erst Dienstag Nachmittag bei meiner Gastfamilie, den Grünauers, in Velm-Götzendorf eingetroffen. Allein in der kurzen Zeit habe ich schon so viel gesehen, erzählt bekommen und auch selbst gemacht, dass ich gar nicht glauben kann, dass ich erst etwas über einem Tag hier bin! So viele tolle Eindrücke habe ich bereits gewonnen!

 

Es ist jetzt neun Uhr abends und ich denke an heute morgen zurück, als ich um sieben Uhr Früh bei den Grünauers in der großen Wirtschaftsküche gesessen bin und wir den Tag besprochen haben.Was stand da noch alles auf dem Programm? Ach ja, Mittagessen kochen bzw. für Mittag vorbereiten (meine ersten Eierschwammerln in diesem Jahr - ganz einfach mit Sauce und Semmelknödeln und einfach nur unfassbar gut), Marillen einkochen, aufs Feld schauen, Marillenknödel auf Vorrat kochen und einfrieren, Gurken säen (ein Spätgurken-Experiment von Johanna Grünauer) und dann auch noch die große „Bombe“: ich darf ein paar Runden mit dem Traktor fahren! Ich! Eine größere Freude hätten sie mir kaum machen können! Die Hinterräder allein waren größer als ich kleiner Zwerg von 1,60 m, aber was soll’s, rauf auf das Ding und das wird schon gehen! Und wie es ging!

Inzwischen habe ich einen ganzen Kofferraum voller Marillenmarmelade, Marillen-Chutney und auch Marillenkompott. Und natürlich haben wir beim Einkochen auch noch fleißig mit den Sonnentor-Gewürzen und Gewürzmischungen experimentiert, welche ich am Dienstag noch von der lieben Maria (mein ganz lieber Kontakt bei „Sonnentor“) in weiser Voraussicht auf das Einkochen mitbekommen habe. Und zu zweit ist das Einkochen so schnell vorangegangen (natürlich mit vielen Geschichten vom Hof, vom Leben und den hiesigen Kräutern), dass wir gar nicht mitbekommen haben, wie schnell wir einen ganzen Eimer mit Marillenkernen voll hatten - da könnt ihr euch jetzt auch vorstellen, wie viel Marmelade und dergleichen wir heute eingekocht haben!

Ich wünschte, ich hätte den ganzen Tag ein Diktiergerät bei mir gehabt! Es gibt so viele erzählenswerte Geschichten, die mir Johanna im Laufe des Tages erzählt hat. Und ich fürchte, dass ich leider nur einen Bruchteil davon mit nach Hause nehmen kann, weil ich sonst vor lauter Aufschreiben nicht zum Schlafen kommen würde. Aber allein heute habe ich schon wieder so viel Neues gelernt und erfahren (auch ein paar neue Tricks beim Marmeladeeinkochen), dass ich mich an diese Woche jedenfalls immer gerne zurück erinnern werde!

 

Und jetzt bin ich einfach nur noch müde, denn morgen wartet auch schon wieder ein voller und spannender Tag auf mich! In der Früh geht es gleich in die Weingärten zum Blätter auszupfen, Weinflaschen warten aufs etikettiert werden und dann hat mir Johanna versprochen, werfen wir die große Knetmaschine an und backen Striezel. Da bringt sie mir auch das Flechten mit sechs Strängen bei. Aber zuvor muss ich nun wirklich etwas schlafen, denn ich möchte morgen keinen einzigen Tagespunkt verpassen!

 

Also, bis zum nächsten Mal und sonnige Grüße!
Eure Nikky


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