Landluft schnuppern beim Sonnentor Bio-Kräuterbauern

Spontan zu den Urpsrungsbauern

Dienstag kommt schneller als man denkt… mit rasanten Fahrten mit dem Elektroauto und einer sonnigen Biofamilie aus Deutschland!

Die Nacht war etwas kürzer als gedacht, immerhin musste ich mal wieder in letzter Minute meine Koffer packen (so ist das bei mir immer) und dann auch noch die Vorfreude auf die Bauerntour! Eigentlich wäre ich jetzt nämlich schon bei meiner Gastfamilie, aber da Johannes Gutmann heute eine Bauerntour macht, wurde ich kurzerhand dazu eingeladen und habe natürlich angenommen!

 

Familie Stoltenberg aus Nehms in Deutschland sind nämlich in diesem Jahr die Goldgewinner des „Besten Hofladens“ der „Schrot & Korn“-Leserwahl 2014 und wurden aus diesem Grund von Johannes Gutmann & Sonnentor zu einer kleinen Waldviertel-Auszeit eingeladen. Mit dieser sonnigen Familie aus dem hohen Norden Deutschlands hat die Bauerntour gleich doppelt so viel Spaß gemacht. Irgendwann dazwischen wurde sogar in Schrems eine Flaschenpost von Ihnen auf den Weg geschickt. Wo diese wohl gerade ist?

Aber zuerst einmal ging es für mich wieder einmal vom heimatlichen Gars tiefer ins Waldviertel nach Sprögnitz. Diesmal war auch der Koffer mit an Bord, denn ab heute heißt es „Wiedersehen am Sonntag“, bis dahin bin ich weg. Bei Sonnentor angekommen - natürlich hat mal wieder jemand mitgedacht und wunderschönstes Sonnenwetter bestellt - musste ich nicht lange warten. Schon nach kurzer Zeit, ich hatte gerade einmal Zeit für ein paar Morgenfotos, kam auch schon ein kleines Elektromobil rasant angerauscht. Der Fahrer niemand geringerer als ein äußerst gut gelaunter Johannes Gutmann, seines Zeichens Sonnentor-Gründer. Welcher mich auch gleich ins Elektromobil verfrachtete, ein Zweisitzer (aber hintereinander!), und zusammen machten wir uns auf den Weg ins Faulenzer-Hotel um die Familie Stoltenberg abzuholen. Meine Bedenken, wie das kleine Elektromobil für zwei UND eine 6-köpfige Familie zusammenpassen sollen, konnte Johannes dann auch gleich zerstreuen; denn beim Faulenzer-Hotel wartete schon ein Kleinbus auf uns. Meine Idee eines Anhängers musste also nicht in die Tat umgesetzt werden ;-)

 

Und dann ging es auch schon los. Wir haben ein paar der Sonnentor „Ursprungs-Bauern“ besucht. Angefangen bei der Familie Kainz, die gerade mit der Ringelblumen-Ernte beschäftigt war, gefolgt vom Hof der Familie Bauer. Und zum Abschluss musste natürlich auch noch ein Besuch auf dem Hof der Familie Zach sein, wo wir auch gleich der „berühmten“ Oma Zach über den Weg gelaufen sind.

Johannes Gutmann hat viel erzählt an diesem Vormittag und es ist immer wieder spannend ihm zuzuhören. Anfang des Sommers hatte ich schon das Glück ihm bei einem Vortrag über den Anfang von Sonnentor und seiner Lederhos’n beim 1. Waldviertel Symposium im Stift Zwettl zuhören zu dürfen. Und was soll ich sagen: so „nah“ sind seine Erzählungen noch viel mitreißender! Er hat viel über das Waldviertel, die Region, wie die Orte zu ihren Namen gekommen sind und natürlich auch über die Bauern und über Sonnentor gesprochen. Wo war nochmal das Diktiergerät?!

 

Danach hieß es auf Wiedersehen zur deutschen Bio-Familie zu sagen, nicht ohne die Kontaktdaten auszutauschen, aber auch von Johannes Gutmann musste ich mich verabschieden. Wie schnell so ein Vormittag doch vergehen kann. Diesmal durfte ich, wieder zusammen mit Maria, zusammen mit den anderen Sonnentor-Mitarbeitern in der Betriebsküche essen. Dort geht es nämlich sehr familiär zu. In die Mitte des Tisches kommt eine großes Auflaufreindl und dort kann sich dann jeder bedienen. Einfach, aber sehr gut! Ich hatte das Glück, dass es eine gute Rindssuppe und danach gekochtes Rindfleisch mit Erdäpfelschmarrn und Semmelkren gegeben hat. Die perfekte Stärkung für meine kleine Reise zu meiner Gastfamilie!Vorher ging es aber noch mit Maria in das Sonnentor-Geschäft um Gewürze und Zucker für das Marmeladekochen bei den Grünauers auszusuchen. Am Ende hatte ich einen vollen Korb mit vielen Gewürzen und auch Ideen!

 

Dann hieß es für mich auch schon mich von Maria und meinem geliebten Waldviertel zu verabschieden, denn mit einem vollgepackten Auto (Marmeladegläser, Weckgläser, Zucker, Gewürze, Geschenke,…) ging es dann auch schon Richtung Weinviertel zur Familie Grünauer.Diese hat mich auch schon erwartet; dachten schon, ich würde gar nicht mehr weggelassen werden bei Sonnentor. Erst einmal angekommen, wurde ich von Johanna Grünauer sehr herzlich begrüßt und ich durfte mein Ferien-Appartement (!!) beziehen. Außerdem haben wir noch einen Teil der Felder besichtigt, ich habe drei der Enkelkinder der Grünauers kennen gelernt, getrocknete Kräuter wurden noch in Säcke befördert und vor allem habe ich schon am ersten Abend viel von der Familie Grünauer, dem Hof und ihrer Sonnentor-Geschichte gehört. So schnell konnte ich gar nicht schauen und es war schon zehn Uhr abends!

 

Auf eine gute erste Nacht im Weinviertel!
Eure Nikky


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