Landluft schnuppern beim Sonnentor Bio-Kräuterbauern

Di. 19. Juli: Vom Waldviertel ins Marchfeld wichteln

 Der Tag bei der Firma Sonnentor war viel zu kurz - ebenso der Abend und die Nacht im Faulenzerhotel.

Aber auch kurzes faulenzen tut gut...

 

Schon um 8 Uhr morgens machte ich mich auf den Weg in Richtung Marchfeld.
Die Familei Grünauer - seit 1992 Biobetrieb - liefert schon sehr lange ihre Produkte an die Firma Sonnentor, und genau dort darf ich nun 4 Tage Biolandluft schnuppern und bei der Arbeit mithelfen.

Die blühenden Mohnfelder, die Kornblumen und die vielen Waldröslein werden nun von Sonnenblumen- und Maisfeldern abgelöst.

 

Aber von vorne - ich verfranste mich natürlich ganz fürchterlich auf der Hinfahrt - warum soll sich ein Waldwichtel auch auf der Autobahn auskennen - meine Heimat ist der Wald, sind die Wiesen und ab heute auch die Biofelder im Marchfeld. Zufall? Nein Zufälle gibt es doch nicht - oder?

Auf meiner Landkarte fand ich schließlich die Ortschaft in der ich mich gerade befand - Tresdorf - darüber war ein großer grüner Fleck auf meiner Karte - das schaut ja schon gut aus - Grün ist immer gut - dort stand groß KREUTTAL - und das klingt auch schon gut - ganz nach den Dingern die doch da bei Sonnentor wachsen - oder?

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Wegwarte

 

Also nichts wie dorthin - und da standen auch schon viele solch hellblau leuchtende Dinger am Wegesrand.

Die Wegwarte - auch früher als Wegleuchte bezeichnet - versuchte hier mir den Weg zu meinem Ziel zu leuchten...

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Früher wurden die Wurzeln dieser Pflanze als Kaffeeersatz verwendet und noch viel viel früher als Zauber- und Aberglauben sehr stark war, wurde die gepulverte Wegwartenwurzel von den Frauen dem Ehemann heimlich in die Suppe gemischt! Warum glaubt ihr wohl? ...um nicht vom rechten Weg abzukommen...

 

..und schließlich bin ich dann endlich an meinem Ziel - Velm-Götzendorf - angelangt.


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